Monthly Archives: November 2012

Bußgeldkatalog 2013: Strafen für Umweltplakette und Telefonieren steigen

Die Autofahrer müssen sich im Jahr 2013 auf erheblich höhere Strafen einstellen, die im neuen Bußgeldkatalog verankert werden. Unter anderem kostet das Nutzen des Handys während der Fahrt statt bisher 40 Euro jetzt 70 Euro. Auch in anderen Kategorien sind deutliche Erhöhungen des Bußgeldes geplant.

Autofahrer werden im Jahr 2013 erheblich drastischer zur Kasse gebeten. Wer zukünftig gegen Verkehrsregeln verstößt, muss tiefer in die Tasche greifen. Die Umsetzung der Erhöhungen hat Verkehrsminister Ramsauer die deutlich Kritik der Automobilverbände in Deutschland eingebracht, die darin nur die Abzocke der Autofahrer sehen. Mit folgenden Erhöhungen muss 2ß13 gerechnet werden:

  • Handy am Steuer 40 –> 70 Euro
  • Überfahren eines Stoppschildes 50 –> 80 Euro
  • ohne Winterreife 40 –> 70 Euro
  • Behinderung von Rettungsfahrzeugen 50 –>65 Euro
  • abgefahrene Reifen 50 –> 70 Euro
  • fehlende oder falsche Umweltplakette – 40 –> 80 Euro

Strafen für zu schnelles Fahren

Die Strafen für zu schnelles Fahren auf den Straßen wurden zunächst unberührt gelassen, allerdings könnte es auch hier zu einer Verschärfung kommen. Demnach soll der Führerschein schon ab acht Punkten statt bisher bei 18 Punkten entzogen werden. Wer sich über das anstehende Strafmaß unsicher ist, kann den Bußgeldrechner nutzen.

Billigauto von VW im Jahr 2016

Der Automobilkonzern VW verkündete nun, dass er sein geplantes Billigauto auf keinen Fall vor dem Jahr 2016 auf den Markt bringen werde. Der Preis dieses geplanten Autos soll nur zwischen 5000 und 8000 Euro liegen.

Hauptmarkt für das günstige Auto sollen vorwiegend die sogenannten Schwellenländer sein. Die Teile für den Wagen sollen aus bewährten und bezahlten Komponenten gebaut werden. Um den niedrigen Preis realisieren zu können, sei eine Entwicklung von neuen Bauteilen nicht möglich. Zunächst plant VW nur ein Billigmodell für alle Märkte anzubieten. Auf lange Sicht sollen jedoch verschiede Versionen gebaut werden.

Billigauto nicht in Deutschland

VW erhofft sich mit dem Billigauto vor allem in China Erfolg. Doch auch Russland, Südamerika und Indien kommen als guter Absatzmarkt in Frage. In Anbetracht der momentanen Krise in manchen der südlichen EU-Länder scheint jedoch auch Europa als Markt nicht ausgeschlossen zu sein. Nach Deutschland soll das Billigauto jedoch nicht kommen. Erst vergangenen Dienstag hatte der Konzernchef Martin Winterkorn die Planung eines Billigautos für eine Preis zwischen 5.000 Euro und 8.000 Euro bestätigt, doch gleichzeitig eingeräumt, dass dieses Modell zunächst nicht nach Europa, und v.a. nicht nach Deutschland kommen werde.

Erst vor zwei Wochen waren Information bezüglich eines geplanten Billigautos aus dem Hause VW an die Öffentlichkeit geraten. Dieses Konzept rentiert sich zumindest für Renault und sein Tochterunternehmen Dacia. VW hat mittlerweile 12 Marken. Um das Angebot komplett zu machen, fehle dem Wolfsburger Konzern nur noch ein Billigauto im Angebot. Bis 2018 möchte VW weltweit der größte Autobauer werden.