Bußgeldkatalog 2013: Strafen für Umweltplakette und Telefonieren steigen

Die Autofahrer müssen sich im Jahr 2013 auf erheblich höhere Strafen einstellen, die im neuen Bußgeldkatalog verankert werden. Unter anderem kostet das Nutzen des Handys während der Fahrt statt bisher 40 Euro jetzt 70 Euro. Auch in anderen Kategorien sind deutliche Erhöhungen des Bußgeldes geplant.

Autofahrer werden im Jahr 2013 erheblich drastischer zur Kasse gebeten. Wer zukünftig gegen Verkehrsregeln verstößt, muss tiefer in die Tasche greifen. Die Umsetzung der Erhöhungen hat Verkehrsminister Ramsauer die deutlich Kritik der Automobilverbände in Deutschland eingebracht, die darin nur die Abzocke der Autofahrer sehen. Mit folgenden Erhöhungen muss 2ß13 gerechnet werden:

  • Handy am Steuer 40 –> 70 Euro
  • Überfahren eines Stoppschildes 50 –> 80 Euro
  • ohne Winterreife 40 –> 70 Euro
  • Behinderung von Rettungsfahrzeugen 50 –>65 Euro
  • abgefahrene Reifen 50 –> 70 Euro
  • fehlende oder falsche Umweltplakette – 40 –> 80 Euro

Strafen für zu schnelles Fahren

Die Strafen für zu schnelles Fahren auf den Straßen wurden zunächst unberührt gelassen, allerdings könnte es auch hier zu einer Verschärfung kommen. Demnach soll der Führerschein schon ab acht Punkten statt bisher bei 18 Punkten entzogen werden. Wer sich über das anstehende Strafmaß unsicher ist, kann den Bußgeldrechner nutzen.

Billigauto von VW im Jahr 2016

Der Automobilkonzern VW verkündete nun, dass er sein geplantes Billigauto auf keinen Fall vor dem Jahr 2016 auf den Markt bringen werde. Der Preis dieses geplanten Autos soll nur zwischen 5000 und 8000 Euro liegen.

Hauptmarkt für das günstige Auto sollen vorwiegend die sogenannten Schwellenländer sein. Die Teile für den Wagen sollen aus bewährten und bezahlten Komponenten gebaut werden. Um den niedrigen Preis realisieren zu können, sei eine Entwicklung von neuen Bauteilen nicht möglich. Zunächst plant VW nur ein Billigmodell für alle Märkte anzubieten. Auf lange Sicht sollen jedoch verschiede Versionen gebaut werden.

Billigauto nicht in Deutschland

VW erhofft sich mit dem Billigauto vor allem in China Erfolg. Doch auch Russland, Südamerika und Indien kommen als guter Absatzmarkt in Frage. In Anbetracht der momentanen Krise in manchen der südlichen EU-Länder scheint jedoch auch Europa als Markt nicht ausgeschlossen zu sein. Nach Deutschland soll das Billigauto jedoch nicht kommen. Erst vergangenen Dienstag hatte der Konzernchef Martin Winterkorn die Planung eines Billigautos für eine Preis zwischen 5.000 Euro und 8.000 Euro bestätigt, doch gleichzeitig eingeräumt, dass dieses Modell zunächst nicht nach Europa, und v.a. nicht nach Deutschland kommen werde.

Erst vor zwei Wochen waren Information bezüglich eines geplanten Billigautos aus dem Hause VW an die Öffentlichkeit geraten. Dieses Konzept rentiert sich zumindest für Renault und sein Tochterunternehmen Dacia. VW hat mittlerweile 12 Marken. Um das Angebot komplett zu machen, fehle dem Wolfsburger Konzern nur noch ein Billigauto im Angebot. Bis 2018 möchte VW weltweit der größte Autobauer werden.

Tipps für einen Wechsel der KFZ-Versicherung

Die Bedingungen, die an einen Wechsel der Kfz-Versicherungen gebunden sind, machen es oft schwer den Versicherer zu wechseln. Dennoch gilt: Wer einen günstigeren Anbieter findet, darf wechseln. Dabei sollten jedoch ein paar Punkte beachtet werden.

Die wichtigste Regel ist, sich an die Kündigungsfrist zu halten. In der Regel endet die Kfz-Versicherung jährlich zum 31. Dezember. Die Kündigungsfrist beträgt meisten vier Wochen, d.h. eine Kündigung muss bis spätestens 30. November beim Versicherer eingegangen sein. Nur dann ist die Kündigung gültig. Ein Kündigungsgrund muss nicht angegeben werden, aber das Schreiben sollte unbedingt die Versicherungsnummer sowie das Kennzeichen des versicherten Fahrzeuges beinhalten.

Kündigung nach Beitragserhöhung

Wer aufgrund einer Beitragserhöhung kündigen möchte, muss nicht auf die Kündigungsfrist am Jahresende warten. Hier gilt das Sonderkündigungsrecht. Das greift übrigens auch dann, wenn die Vertragsbedingungen geändert werden. In einem solchen Fall muss schnell gehandelt werden. Vier Wochen nach Bekanntgabe der jeweiligen Änderungen, verfällt das Sonderkündigungsrecht.

Wenn es zu einem Schadensfall kommt, haben sowohl der Versicherte als auch der Versicherer das Recht die Police außerordentlich zu kündigen. Doch auch in diesem Fall muss innerhalb von vier Wochen gehandelt werden. Allerdings sollte man versuchen von diesem Kündigungsrecht nur in absoluten Ausnahmefällen Gebrauch zu machen, da weiterhin die Beiträge bis zum Jahresende bezahlt werden müssen. Wenn der Versicherer den Vertrag kündigt, ist dies nicht der Fall.

Mit Abmeldung seines Fahrzeuges bei der Zulassungsstelle endet ebenfalls der Versicherungsschutz des jeweiligen Versicherers. D.h. sobald das neue Fahrzeug angemeldet wird, kann man sich problemlos einen neuen Versicherer suchen.

Dacia Sandero 2012: Kleinwagen zum Schnäppchenpreis

Das rumänische Tochterunternehmen von Renault plant, den Dacia Sandero 2012 als Konkurrenz zum VW Polo auf den Markt zu bringen. Auf dem Pariser Autosalon Ende September wird der Dacia Sandero 2012 seine Weltpremiere feiern. In Deutschland soll der Verkaufsstart der zweiten Modellgeneration des günstigen rumänischen Kleinwagens noch in diesem Jahr erfolgen.

Je größer die Städte werden, umso kleiner scheinen die Autos zu werden. Aufgrund des zunehmend mangelnden Platzes ist das auch nicht verwunderlich. Wer verbringt schon gerne eine halbe Stunde oder länger mit der Parkplatzsuche? Hinzu kommt, dass Kleinwagen in der Anschaffung billiger sind, und sowohl Steuern als auch Benzinkosten günstiger ausfallen. Nun soll der deutsche Markt um ein Kleinwagen-Angebot erweitert werden.

Öko-Reifen von Pirelli

Autos, Motorräder und Motorsport werden mit verschiedenen Dingen in Verbindung gebracht, aber sicherlich nicht mit „Öko“. Mit Umweltbewusstsein haben motorisierte Fortbewegungsmittel sicherlich nicht viel zu tun – zum Glück schafft Pirelli mit dem Öko-Reifen Cinturato P/ Blue jetzt Abhilfe.

Doch nun macht die Trendwelle von Nachhaltigkeit und Ökologie auch nicht vor dem Motorsport halt. Im Juli kommt der neue Öko-Reifen von Pirelli in elf verschieden Größen in den Handeln. Wer den hat, kann direkt mir ruhigerem Gewissen mit dem Auto zum Supermarkt um die Ecke fahren. Anfang Juni präsentierte Pirelli den neuen Öko-Pneu Cinturato P/ Blue auf der Internationalen Reifenmesse in Essen. Entwickelt wurde der „grüne“ Reifen für PKWs der Mittel- und Oberklasse und er komplettiert die Pirelli Cinturato-Produktlinie. Was den Reifen „grün“ macht ist anscheinend eine höhere Laufleistung, geringerer Rollwiderstand sowie kürzere Bremswege auf nasser Fahrbahn.  In diversen Reifentest belegte das Öko-Rad jedenfalls Spitzenplätze. So erhielt er für die Testkriterien Rollwiderstand und Nässegrip auch als erster PKW-Reifen die Bestnote „AA“ des seit November obligatorischen EU-Reifenlabels.

Öko-Reifen von Pirelli- Cinturato P7 Blue

Zunächst wurde der neue Cinturato P7 Blue in Essen nur in der Größe 235/45R17 XL präsentiert. Doch bereits ab Juli wird es den grünen Reifen in elf verschiedenen und handelsüblichen Größen deutschlandweit im Handel geben. Schon im Oktober sollen fünf weitere Größen folgen. Laut Pirelli ist die Entwicklung des Öko-Reifens das Ergebnis einer Technologieänderung in der Formel 1. Hier nutzten die Ingenieure für den Aufbau des Reifens die Berechnungs- und Modelentwicklungsprozesse der F1-Abteilung. So kann nun auch Max Mustermann vom Motorsport profitieren.

Carsharing: Gebühr pro gefahrenem Kilometer

Das so genannte Carsharing, bei dem man sich gegen eine fixe Gebühr pro gefahrenem Kilometer nach Ankündigung ein Auto an einem vereinbarten öffentlichen Standort abholen und an zahlreichen anderen festgelegten Punkten innerhalb einer Stadt wieder abstellen kann, wird immer häufiger von Interessierten genutzt und mittlerweile in zahlreichen deutschen Städten angeboten.

Experten sind sich sicher zu wissen, warum dieses neuartige Konzept in Deutschland auf immer größere Zustimmung trifft: Zwar sei man in vielen Situationen während der Woche, vor allem in großen Städten, mit öffentlichen Verkehrsmitteln, zu Fuß oder mit dem Rad schneller und daher effizienter unterwegs. Jedoch gibt es viele andere Situationen, zu denen man sich ein Auto sehnlichst herbeiwünscht, zum Beispiel beim wöchentlichen Großeinkauf oder für einen entspannten Wochenend-Ausflug mit der Familie.

Carsharing in vielen Bundesländern

So stehen inzwischen in sämtlichen Bundesländern zahlreiche verschiedene Fahrzeugmodelle parat, die jederzeit abgeholt und so lange wie benötigt gefahren werden können. Auch Anbieter finden sich mittlerweile schon viele, und obgleich das Carsharing-Kozept grundsätzlich nach denselben regeln vonstatten geht, sind doch leichte Unterschiede bei den Konditionen der jeweiligen Unternehmen auszumachen. Daher sollten Kunden, bevor sie sich für einen Fahrzeugverleih auf dem Portal des jeweiligen Anbieters registrieren, genau die Bedingungen und Preise einander gegenüberstellen.

So kann das Auto bei manchen Anbietern beispielsweise im gesamten Stadtbereich abgestellt und sogar vom nächsten Nutzer einfach per Smartphone geortet werden. Bei anderen Anbietern jedoch gibt es ausschließlich fixe Punkte, an denen die Wagen abgeholt und wieder abgestellt werden können und müssen. Insgesamt jedoch ein nicht nur praktisches, sondern auch umweltfreundliches System, dessen Erfolg nicht verwundert.

Bild: Carsharing flickr (c) Portland Affot CC-Lizenz

Tuning bei Oldtimern

Wenn man von Tuning redet, verbindet man dies grundsätzlich mit neuer Technik in Kombination mit neuen Autos. Der klassische getunte Wagen, den man oft auf Deutschlands Straßen sieht, ist der VW Golf oder der 3er BMW. Doch auch Oldtimer unterziehen sich regelmäßigen Aufrüstungskuren, welche aus dem schon seltenen Stück ein noch selteneres machen.

Dabei geht es nicht nur um das Tuning im klassischen Sinne. Auch die Anpassung an heutige Sicherheitsstandards und Normen gilt als eine Form des Tunings. Der Aufwand, der dahinter steht ist zwar hoch, doch er zahlt sich im wahrsten Sinne aus. Die Modernisierung von Motoren und Bremsanlagen ist der erste Schritt zu einem sichereren und einzigartigen Auto.

Vorschriften beim Tuning beachten

Wer einen Oldtimer besitzt oder ein altes Auto, der muss sich bei einem Umbau immer neueren und strengeren Vorschriften unterwerfen. Denn nicht nur die Auswahl der zu erneuernden oder zu verbessernden Teile ist bereits schwierig. Hinzu kommt in der Regel die Auflage, an der wesentlichen Bauart des Fahrzeuges nichts zu verändern. Interessant ist auch, dass als Oldtimer nun nicht mehr nur jene Autos gelten, welche in ewig lang zurückliegender Zeit produziert wurden. Bereits die Autos aus den 1980er-Jahren fallen ebenso unter diese Kategorie. Dementsprechend nimmt auch die Anmeldung der alten Karossen zu, und die Vielfältigkeit steigt. Der Mercedes 190 beispielsweise gehört nun auch in die Klasse der Oldtimer.

1982 erstmals präsentiert, wurde er unerwartet viel in Deutschland abgesetzt, und somit ist besonders bei diesem Modell eine Zunahme der Anmeldungen des Wagens als Oldtimer noch 2012 zu erwarten. Das gleiche gilt für ein richtiges Schmuckstück der deutschen Automobilgeschichte, den Porsche 944. Auch ausländische Karossen gehören in diesen erweiterten Kreis, und erstmals sind mit dem Toyota Celica auch die Japaner vertreten.

Der Citroën Numero 9 – Luxus und Ökologie

Wer an Luxusautos und Limousinen denkt, dem kommt nicht sofort der französische Autohersteller Citroën in den Kopf. Doch das könnte sich bald ändern. Die Franzosen zeigen, wie sich Luxus und Ökologie vereinigen lassen.

Auf der Shanghai 2012 präsentierten die Franzosen erstmals die Studie Numero 9. Der Wagen ist eine Mischung aus Limousine und Coupé und stellt eine Weiterentwicklung der markeneigenen Designlinie DS dar. Das elegante Fahrzeug ist 4,93 Meter lang und gerade mal 1,27 cm hoch. Grundsätzlich erinnert der Numero 9 ein wenig an die Studie Metropolis, die vor zwei Jahren vorgestellte wurde. Allerdings ist die neue Studie wesentlich seriennäher und könnte bereits in leicht modifizierter Version ab 2013 auf den Markt kommen. Als besonders gelungen gelten die breite Front und das hinter Glas versteckte Logo. Der Innenraum konnte aufgrund des Radstands von drei Metern sehr großzügig gestaltet werden.

BMW Mini Clubvan 2012

Auf der Genfer Automobilmesse im März 2012 will die britische BMW-Tochter Mini dieses Jahr einen echten Coup landen und ein Auto vorstellen, das sowohl den Charme des britischen Kleinwagenherstellers unterstreichen soll, als auch für zweckmäßige Arbeiten hilfreich sein kann. Das Modell Mini Clubvan wird höchsten Standards angepasst und für Handwerker, Hobbybastler oder als Firmenwagen für sonstige gewerbliche Zwecke individuell ausgestattet.

Nicht nur, dass die hinteren Scheiben des Wagens blickdicht sind, vielmehr besticht der neue Clubvan durch seine ausgebaute Rückbank und ein Trenngitter, das den Fahrer- vom Transportbereich abkuppelt. Die Ladefläche des neuen Kleintransporters ist optimal verarbeitet und kleine hilfreiche Einarbeitungen ermöglichen es, bei Bedarf auf zusätzliche Befestigungsgurte gegen das Verrutschen von Gegenständen zurückzugreifen oder für andere Zwecke nötige Vorkehrungen zu treffen.

Bilanz von Mazda: Geht es wieder aufwärts?

Der angeschlagene Autohersteller Mazda hat auf einer Pressekonferenz in Tokio verlauten lassen, dass durch eine Kapitalerhöhung von umgerechnet 1,5 Milliarden Euro neues Geld in das Unternehmen fließen soll. Die Japaner wollen den Großteil dieser neuen Liquidität in den Bereich Forschung und Entwicklung investieren, um bereits bald wieder voll wettbewerbsfähig zu sein und sich von aktuellen Schwierigkeiten erholen zu können.

Ebenfalls sollen rund 300 Millionen Euro der Summe für ein neues Werk in Mexiko verwendet werden, das bereits im Jahr 2013 vollständig funktionstüchtig sein und in Betrieb gehen soll. Doch auch der vermehrte Absatz der Wagenflotte in Asien und Russland steht bei Mazda noch in diesem Jahr auf dem Plan, und auch hier soll kräftig investiert werden. Durch bekannt gewordene momentane zu geringe Verkaufszahlen von Mazda, überraschte die nötige Kapitalerhöhung für Mazda Experten nicht. Allerdings haben die wenigsten mit einem betrag in diesem Ausmaß gerechnet. Vielmehr wurde spekuliert, dass die Japaner mit der Summe von umgerechnet rund einer Million Euro die Zukunft mit positiven Schritten angehen würden. Wichtig wäre für das Unternehmen neue Vertriebs-und Geschäftswege zu gehen, wie der größte europäische Auto-Hersteller Volkswagen mit seinen Finanzangeboten von VW.

Unsicherheit drückt Börsenkurse

Die Unsicherheit und die ersten Berichte über die drastische Geldnot des noch immer fünfgrößten japanischen Autoherstellers haben sich natürlich auch auf die Börsenkurse ausgewirkt. Schon kurz nach Bekanntgabe der ersten Meldungen bezüglich der Kapitalerhöhung, ist der Wertpapierkurs des Automobil-Herstellers um circa zehn Prozent eingefallen. Mazda ist nichtdestotrotz höchst optimistisch und sieht sich nach wie vor in der Lage, schon bald wieder als Big Player in der mobilen Welt des Transportes mitzuspielen. So kündigten die Verantwortlichen bereits an, dass sie bis zum Jahr 2016 knapp 80 Prozent ihrer Fahrzeuge mit der revolutionären Skyactiv-Technologie ausstatten wollen, die ausgesprochen spritsparend ist und somit für Haushaltskasse und die Umwelt besonders gut verträglich.

Bild: Mazda CX-5 (c) unitedpicture-com Zbigniew Mazar