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Was kostet eine MPU?

Eine medizinisch-psychologische Untersuchung, kurz MPU und im Volksmund „Idiotentest“ genannt, wird seit 1954 als Begutachtung der Fahreignung angewendet, um über die Fähigkeiten beim Führen eines Pkw zu entscheiden, wenn sie durch schwerwiegende Verstöße fraglich wurde.

Die Kosten einer MPU richten sich prinzipiell nach der Schwere des Einzelfalls und können durch Vorbereitungskurse und Nachschulungen zusätzlich erhöht werden. Besonders die Vorbereitung auf die MPU sollte gut überlegt sein, da sie sich auszahlen kann, die Angebote aber vielfältig und entsprechend unterschiedlich teuer sind.

MPU: Kosten für Vorbereitung, Untersuchung und Nachschulung

Die MPU wird mit der überwiegenden Mehrheit von 54 bis 58 Prozent bei Verstößen durch Alkoholeinfluss anberaumt, dahinter folgen Drogen mit etwa 20 Prozent. Auch bei wiederholten Auffälligkeiten, die durch das Punktesystem in Flensburg überwacht werden, können Autofahrer zur medizinisch-psychologischen Untersuchung aufgefordert werden: Bei 17 Punkten in Flensburg müssen sie sich den drei Abschnitten der Begutachtung der Fahreignung stellen.
Diese bestehen aus der Verkehrsmedizin, bei der unter anderem per Blutabnahme eine Untersuchung auf Alkohol und Drogen stattfindet, aus der Verkehrspsychologie, die erkennen soll, ob auffällig gewordene Autofahrer aus ihrem Fehlverhalten Einsichten gewonnen haben, und aus der Leistungsdiagnostik, die in Tests herausfinden soll, wie es um die Konzentration und Reaktion des Verkehrsteilnehmers bestellt ist.

Die Kosten für die MPU tragen die untersuchten Autofahrer selbst und gemäß den durchgeführten Tests: Bei einem Drogenscreening fallen 128 Euro an, bei Alkohol- und Drogenuntersuchungen betragen die Kosten 338 Euro. Je nach notwendiger Untersuchung können sich so Beträge staffeln, die bald über 500 Euro liegen.

Begutachtung der Fahreignung bei schweren Verstößen im Straßenverkehr

Der TÜV Rheinland hat im Jahr 2007 einen Katalog herausgegeben, nach dem eine MPU wegen Flensburg-Punkten und bei Straftaten jeweils bei 332,01 Euro liegt, bei Alkoholauffälligkeit schlägt sie mit 383,18 Euro zu Buche, Drogenauffälligkeiten lagen bei 535,50 Euro. Wenn Alkohol mit Punkten auftrat, waren es schon 546,21 Euro, Drogen und Punkte beliefen sich auf 698,53 Euro und Drogen in Verbindung mit Alkohol wurden mit 724,12 Euro berechnet. Diese Aufstellung kann jedoch nur als grobes Beispiel gelten, da die MPU nach den Einzelfällen berechnet wird.

Autofahrer, die sich auf die MPU vorbereiten, um sie sicher zu bestehen, fahren damit oftmals besser. Man sollte auf eine Beratung und einen Kurs bei seriösen Unternehmen achten und auch hierfür kann man mit Beträgen zwischen 300 und 400 Euro wenigstens rechnen. Nach bestandenem „Idiotentest“ kann als Auflage auch eine Nachschulung vereinbart werden, die dann wiederum ab 300 Euro kosten kann.

Bild: Fahrschule flickr (c) Loozrboy CC-Lizenz

Autobahn-Maut 2013 in Österreich: Kosten sind gestiegen

Ähnlich wie in der Schweiz wird auch in Österreich eine Maut für die Nutzung der Autobahn fällig. Für 2013 hat sich die Alpenrepublik jedoch entschlossen die Kosten etwas zu erhöhen, dennoch sollten Autofahrer aus Deutschland das Kaufen nicht versäumen, denn die Strafen fallen deftig aus.

Für deutsche Autofahrer wissen den Umstand zu schätzen, dass man hierzulande bislang auf die Einführung einer Autobahn-Maut verzichtet hat. Um so überraschter reagieren viele Urlauber auf ihren Reisen, wenn im europäischen Ausland entsprechende Gebühren erhoben werden. In Norwegen, Italien, der Schweiz und Frankreich gehören die Maut und eine entsprechende Vignette zum Alltag.

Autobahn-Maut 2013 in Österreich: Kosten sind gestiegen

Auch Österreich erhebt eine Kostenpauschale für die Nutzung der Autobahnen. Die Kosten für ein „Pickerl“ sind im Jahr 2013 leicht gestiegen, so werden ab sofort folgende Beträge fällig:

  • 10 Tage —> 8,30 Euro
  • 2 Monate –>24,20 Euro
  • 1 Jahr –> 80.60 Euro

Selbst wer nur auf der Durchreise ist, sollte den Kauf einer Vignette nicht versäumen. Entsprechende Strafen bei Kontrollen kosten inzwischen 120 Euro. Zudem können die Behörden dank der EU-weiten Bußgeldvollstreckung über das Bundesamt für Justiz entsprechende Nachforderungen stellen.

Bild: Maut in Österreich flickr (c) jaytong CC-Lizenz

Bußgeldkatalog 2013: Strafen für Umweltplakette und Telefonieren steigen

Die Autofahrer müssen sich im Jahr 2013 auf erheblich höhere Strafen einstellen, die im neuen Bußgeldkatalog verankert werden. Unter anderem kostet das Nutzen des Handys während der Fahrt statt bisher 40 Euro jetzt 70 Euro. Auch in anderen Kategorien sind deutliche Erhöhungen des Bußgeldes geplant.

Autofahrer werden im Jahr 2013 erheblich drastischer zur Kasse gebeten. Wer zukünftig gegen Verkehrsregeln verstößt, muss tiefer in die Tasche greifen. Die Umsetzung der Erhöhungen hat Verkehrsminister Ramsauer die deutlich Kritik der Automobilverbände in Deutschland eingebracht, die darin nur die Abzocke der Autofahrer sehen. Mit folgenden Erhöhungen muss 2ß13 gerechnet werden:

  • Handy am Steuer 40 –> 70 Euro
  • Überfahren eines Stoppschildes 50 –> 80 Euro
  • ohne Winterreife 40 –> 70 Euro
  • Behinderung von Rettungsfahrzeugen 50 –>65 Euro
  • abgefahrene Reifen 50 –> 70 Euro
  • fehlende oder falsche Umweltplakette – 40 –> 80 Euro

Strafen für zu schnelles Fahren

Die Strafen für zu schnelles Fahren auf den Straßen wurden zunächst unberührt gelassen, allerdings könnte es auch hier zu einer Verschärfung kommen. Demnach soll der Führerschein schon ab acht Punkten statt bisher bei 18 Punkten entzogen werden. Wer sich über das anstehende Strafmaß unsicher ist, kann den Bußgeldrechner nutzen.

Strafe für zu schnelles Fahren – Bußgeldkatalog 2012

Autofahren ist normalerweise ein Genuss für die meisten Menschen, allerdings kommt man immer wieder in Situationen, wo man einfach schneller fahren muss. Die Strafen für zu schnelles Fahren sind allerdings sehr drastisch, wie man im Bußgeldkatalog ersehen kann.

Blitzer flickr (c) jphintze

Blitzer flickr (c) jphintze

Mobilität ist für viele Menschen ein wichtiger Aspekt bei der Arbeit und auch im privaten Bereich. Diese kann man jedoch schnell aufs Spiel setzen, wenn man seinen Führerschein verliert oder ein entsprechendes Fahrverbot ausgesprochen wird. Auch wenn Termine eine gewisse Eile erfordern, sollte man sich nicht in solche Drucksituationen hinein manövrieren lassen, denn es warten sehr empfindliche Strafen für zu schnelles Fahren.

Strafe für zu schnelles Fahren – Bußgeldkatalog 2012

Ist man erst einmal in eine solche Situation geraten, ist das Gejammer natürlich groß. Nach dem Blitzer gibt es eigentlich nur eine Frage: „Welche Folgen drohen nun?“. Zunächst kann man einen Bußgeldrechner zur Hilfe nehmen, der auf dem neuesten Stand des Bußgeldkataloges die Strafe berechnet. Droht allerdings ein Führerscheinverlust oder gar der legendäre „Idiotentest“, dann sollte man sich schon einmal mit einer Fahrschule und der MPU auseinandersetzen. Zumindest in dieser Hinsicht kann einem schnell geholfen werden, die Fahrschul Fragebogen gibt es mittlerweile fast überall online zu erfragen.