Genfer Autosalon 2012: Neuheiten auf dem Markt

Mit großer Spannung wird der Genfer Autosalon 2012 erwartet, der vom 8. bis zum 18. März ausgerichtet wird. Mehr als 700.000 Besucher werden erwartet, um die Neuheiten der Autohersteller zu bewundern. Dabei wird auch gerne einmal wieder geprotzt.

Nach der Detroit Motorshow öffnet am 8. März die erste Automesse Europas mit einer hohen Bedeutung wieder ihre Pforten. Den Veranstaltern zufolge werden an den zehn Messetagen rund 700.000 Besucher erwartet, die auf den 102.000 Quadratmetern neue Studien, Ideen und Modell bewundern wollen. An die 700 Aussteller haben sich für den Genfer Autosalon 2012 angekündigt, womit jeder Besucher voll auf seine Kosten kommen dürfte.

Genfer Autosalon 2012: Neuheiten

Dabei sind natürlich die Neuheiten der Autohersteller immer von einem besonders großen Interesse und die bekannten Marken könnten mit einem interessanten Portfolie aufwarten. Mercedes wird unter anderem seine neue A-Klasse der Öffentlichkeit vorstellen, die mittlerweile jedem Elchtest gerecht wird und auch in Sachen Design erheblich aufgeholt hat. Dagegen hält Audi mit einem neuen A3, der dem VW Golf weiter einheizen und Marktanteile abringen soll. Ford hingegen nimmt den VW Bus ins Visier und stellt den Ford Tourneo Custom Concept vor, dessen Ähnlichkeit zum „Bulli“ kaum zu verleugnen ist. Neben diesen alltagstauglichen Fahrzeugen kommen die Besucher natürlich auch aufgrund der spektakulären Sportwagen. Der 1.200 PS starke Veyron Super Sport und der Maserati GranTurismo dürften die Sehnsüchte aller Männerträume erfüllen.

Genfer Autosalon 2012: Öffnungszeiten und Preise

  • Montag – Freitag     10:00 bis 20:00 Uhr
  • Samstag – Sonntag     09.00 bis 19.00 Uhr
  • Eintritt: 16 CHF

Bild: Genfer Autosalon 2012 (c) Unitedpictures

Autobahn-Vignette 2012 für Österreich

Auch für das Jahr 2012 muss man in Österreich auf den Autobahnen und Schnellstraßen mit einer Vignette unterwegs sein. Das Autobahnpickerl, wie es liebevoll in der Alpenrepublik genannt wird, kostet 2012 leicht mehr als dies noch 2011 der Fall gewesen war.

Autobahn-Vignette Österreich flickr (c) jay tong CC-Lizenz

Autobahn-Vignette Österreich flickr (c) jay tong CC-Lizenz

In Deutschland noch heftig diskutiert, gehört die Autobahn-Vignette in Österreich zum Alltag. Anfang mit zahlreichen Schwierigkeiten haben sich mittlerweile alle mit der Gebühr abgefunden. Erwerben kann man die Vignette an fast allen Tankstellen, an Raststätten, in den Geschäftsstellen des ÖAMTC und ARBÖ sowie in Trafiken. (Tabakläden)

Man kann sie dort für recht unterschiedliche Zeiträume erwerben – für zehn Tag, für zwei Monate oder ein Jahr. Je nach Länge variieren natürlich die Kosten, die zudem 2012 leicht gestiegen sind. (siehe unten)

Die Farbe für das Jahr 2012 wurde auf Petrol festgelegt. Die Farbe ändert sich jedes Jahr, damit man effektiv gegen Fälschungen vorgehen kann und die Erkennung leichter ist.

Strafe für zu schnelles Fahren – Bußgeldkatalog 2012

Autofahren ist normalerweise ein Genuss für die meisten Menschen, allerdings kommt man immer wieder in Situationen, wo man einfach schneller fahren muss. Die Strafen für zu schnelles Fahren sind allerdings sehr drastisch, wie man im Bußgeldkatalog ersehen kann.

Blitzer flickr (c) jphintze

Blitzer flickr (c) jphintze

Mobilität ist für viele Menschen ein wichtiger Aspekt bei der Arbeit und auch im privaten Bereich. Diese kann man jedoch schnell aufs Spiel setzen, wenn man seinen Führerschein verliert oder ein entsprechendes Fahrverbot ausgesprochen wird. Auch wenn Termine eine gewisse Eile erfordern, sollte man sich nicht in solche Drucksituationen hinein manövrieren lassen, denn es warten sehr empfindliche Strafen für zu schnelles Fahren.

Strafe für zu schnelles Fahren – Bußgeldkatalog 2012

Ist man erst einmal in eine solche Situation geraten, ist das Gejammer natürlich groß. Nach dem Blitzer gibt es eigentlich nur eine Frage: „Welche Folgen drohen nun?“. Zunächst kann man einen Bußgeldrechner zur Hilfe nehmen, der auf dem neuesten Stand des Bußgeldkataloges die Strafe berechnet. Droht allerdings ein Führerscheinverlust oder gar der legendäre „Idiotentest“, dann sollte man sich schon einmal mit einer Fahrschule und der MPU auseinandersetzen. Zumindest in dieser Hinsicht kann einem schnell geholfen werden, die Fahrschul Fragebogen gibt es mittlerweile fast überall online zu erfragen.

Winterreifen 2011/12 für Kleinwagen und Mittelklassewagen auf dem Prüfstand

Unmittelbar vor dem Start der Winterperiode hat die Stiftung Warentest wieder einmal die Winterreifen für Kleinwagen und Mittelklassewagen genau unter die Lupe genommen. Während bei den Reifen in der Größe 175/65 gerade einmal drei mit dem Testurteil „Gut“ versehen wurden, waren es bei der Größe 195/65 R15 T immerhin schon sechs.

Continental WinterContact TS800

Continental WinterContact TS800

Die Tage werden kürzer, die Tage mit Niederschlag steigen an und die Temperaturen sinken – der Winter naht mit großen Schritten. Deshalb hat sich die Stiftung Warentest wieder einmal mehrere Hersteller von Winterreifen zur Brust genommen und genauestens auf Tauglichkeit untersucht. Im Fokus waren dabei Reifen für Kleinwagen und Mittelklassewagen.

Winterreifen für Kleinwagen

Bei den Winterreifen für Kleinwagen hat man 14 Winter- und 7 Ganzjahresreifen in der Größe 175/65 R14 T einem Wintertest unterzogen. Dabei konnte man gerade einmal drei Mal das Urteil „Gut“ vergeben, dass der  Continental WinterContact TS800, der Michelin Alpin A4 sowie der Dunlop Winter Response erhielten. Der Rest der untersuchten Reifen schwächelte aus ganz unterschiedlichen Gründen, so konnten einige bei Nässe nicht überzeugen, während andere bei trockenen Fahrbahnen einen zu hohen Verschleiß zeigten. Bei den Testfahrten konnte man zudem feststellen, dass sich der Verbrauch auf 100 Kilometer zwischen dem besten und dem schlechtesten Reifen sehr unterschiedlich gestaltet, so kann man teilweise fünf Prozent an Benzin mit der richtigen Reifenwahl einsparen.

Skoda Citigo (c) Skoda

Skoda Citigo: Kleinwagen ab Mai 2012 ab 8.990 Euro zu haben

Während der IAA 2011 war der VW Up das Gesprächsthema Nr. 1 auf der Messe. Der Skoda Citigo hingegen fristet hingegen ein wenig das Schattendasein, obwohl er viele ähnliche Elemente zu bieten hat. Ab Mai 2012 wird der  Citigo beim Händler stehen und mit einem Preis von 8.990 Euro sicherlich einige Anhänger finden.

Skoda Citigo (c) Skoda

Skoda Citigo (c) Skoda

Natürlich hat der VW Up seine Konkurrenten etwas in den Schatten gestellt. Da man bei Volkswagen zudem einige sehenswerte Studien und Varianten des Up präsentierte, war der Kleinwagen aus Wolfsburg natürlich in aller Munde. Dabei ist Skoda schon einen kleinen Schritt weiter und schickt seinen Skoda Citigo schon ab Mai 2012 ins Rennen.

Skoda Citigo: Kleinwagen ab Mai 2012

Der Skoda Citigo ist in der gleichen Klasse wie der Up zu Hause und soll vor allem Kleinwagen-Fans für die Stadt ansprechen. Mit den Maßen 3,56 Meter Länge, 1,65 Meter Breite und 1,48 Meter Höhe kann der Skoda fast jede Parklücke in Angriff nehmen, ohne gleich an Raum zu geizen. Dafür spricht das Kofferraumvolumen von 251 Liter, das sich bei einer umgeklappten Sitzbank gleich auf 951 Liter vergrößert und der Citigo zumindest dann zu einem kleinen Raumwunder mutiert. Als Drei- beziehungsweise Fünftürer kann jeder dann für sich die beste Variante wählen.

Audi A2 auf der IAA 2011: 2016 soll er auf die Straße kommen

Audi hat auf der IAA 2011 im wahrsten Sinne des Wortes richtig Gas gegeben. Vor allem der Audi A2, der 2016 schon auf den Straßen rollen soll, konnte als einer der wenigen Elektrofahrzeuge schon größtenteils überzeugen. 116 PS und eine Reichweite von fast 200 Kilometern sind eine Hausmarke.

Audi A2 2011 (c) unitedpictures

Audi A2 2011 (c) unitedpictures

In den vergangenen Jahren hat Audi durch die perfekte Kombination aus Design und Technik viele Käufer von sich überzeugen können. Das schafft Selbstvertrauen, das auf der IAA 2011 deutlich zu sehen war. Eine ganze Reihe von Concept-Studien boten einen Blick in die Zukunft und auch die neuen Fahrzeuge aus Ingolstadt wussten den Messebesuchern zu gefallen.

Audi A2: 2016 soll er auf die Straße kommen

Natürlich präsentierte man auf der IAA nur eine Studie des neuen Audi A2, aber diese war schon sehr überzeugend. Für die Stadt in einer Leichtbauweise konzipiert (1.150 Kilogramm) soll der A2 als Raumwunder die Käufer ansprechen. Dabei gehören Flüssigkeiten längst der Vergangenheit an, hier wird alles elektrisch gesteuert. Die Basis zum Antrieb bilden Lithium-Ionen-Akkus, die im Fahrzeugboden eingelassen sind und über eine Kapazität von 31 kWh verfügen. Das Herz des Audi A2 ist der Elektromotor mit 116 PS, der den kleinen Flitzer immerhin in 9,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen kann. Ein großer Vorteil ist aktuell die Reichweite gegenüber Konkurrenten, die von Audi mit 200 Kilometer angegeben wird.

LKW-Zulassung für PKW

Immer mehr Gewerbetreibene spielen mit dem Gedanke die Fahrzeuge zu einem Pkw mit Lkw-Zulassung umrüsten zu lassen. Dafür müssen zunächst einige Voraussetzungen erfüllt werden, zudem sollte man im Vorfeld die Technischen Prüfstelle (TP) beziehungsweise das Finanzamt konsultieren.

Gerade viele Gewerbetreibene ziehen eine Umrüstung in Betracht, weil man einerseits ein neues Nutzfahrzeug ohne Neukauf aquerieren kann und andererseits steuerliche Vorteile durch einen Pkw mit Lkw-Zulassung erfährt. Dazu muss man aber folgende Voraussetzungen erfüllen, damit die Umrüstung anerkennt wird:

  • man muss ausreichend Ladevolumen schaffen
  • man muss eine ausreichende Laderaumlänge erreichen
  • Verankerungen für Sitze und Sicherheitsgurte müssen entfernt werden
  • Eventuell vorhandene Scheiben müssen durch Bleche im Laderaum ersetzt werden

Ford Evos Concept: aufregender Flügeltürer

Natürlich wagt auch Ford einen kleinen Ausblick in die Zukunft und dafür den Ford Evos Concept in das Rampenlicht der IAA gefahren. Der Flügeltürer wirkt spektakulär und innovativ, dennoch wirken die Entwickler etwas vorsichtig. Zumal mal man die sportlich aussehende Studie bislang nur mit einer Kombination aus Benziner und Elektromotor versehen hat.

Ford Evos Concept (c) unitedpictures

Ford Evos Concept (c) unitedpictures

Angesichts der gewaltigen Konkurrenz musste natürlich auch Ford für einen kleinen Blickfang auf der IAA sorgen und dies ist dem Hersteller mit dem aufregenden Ford Evos Concept eindrucksvoll gelungen. Der Flügeltürer hat sich schon jetzt zum absoluten Publikumsliebling entwickelt und könnte bald als Serienfahrzeug sein Unwesen treiben, insbesondere weil man ein ähnliches Modell in der Ford-Palette vermisst.

Ford Evos Concept: aufregender Flügeltürer

Gleich auf den ersten Blick kann der Ford Evos Concept überzeugen, was vor allem durch den athletisch gespannten Dachbogen zustande kommt, der dem Auto bei einer Länge von 4,50 Meter gleich ein sportliches Outfit verleiht. Highlight sind dabei natürlich den Flügeltüren des Evos – ein Traum für Sportwagenbesitzer, die ihm dem Hauch von etwas Besonderem verleihen. Allerdings sehen die Entwickler die Studie etwas konservativ, weshalb man bislang nur eine Kombination aus Benziner und Elektromotor unter die Haube geparkt hat.

Skoda Rapid: Stufenheck ab 13.000 Euro ab 2012

Im kommenden Jahr wird Skoda mit dem Rapid ein neues Modell auf dem Markt, das die genau zwischen den bekannten Reihen von Fabia und Octavia angesiedelt ist. Das Stufenheck wird für rund 13.000 Euro zu haben sein und wird mit Sicherheit den ein oder anderen Käufer finden.

Skoda Rapid @unitedpictures

Skoda Rapid @unitedpictures (Zbigniew Mazar)

Die VW-Tochter Skoda hat in den kommenden Jahren große Pläne und im Schatten des Mutterkonzerns hat man sich schon zu einer bekannten Marke gemausert. Ziel bis zum Jahr 2018 sind 1,5 Autos und die Etablierung auf den wachsenden von China, Russland und Indien. Dazu muss man natürlich mit den neuen Modellreihen punkten und ein erster Schritt in diese Richtung ist der Skoda Rapid.

Skoda Rapid: Stufenheck

Auf der IAA präsentierte man den Rapid bereits unter dem Titel „MissionL“, die aber schon nah an der Vollendung war. Dabei zeigte sich das Stufenheck im fast fertigen Gewand und dabei wurde klar, dass man sich den Großteil vom VW Jetta geliehen hat. Auf den ersten Blick waren das großzügigere Platzangebot und das hohe Kofferraumvolumen von 500 Litern ein klares Plus für den Rapid. Auch wenn zur Motorisierung noch nichts weiter bekannt ist, soll der neue Skoda 2012 für rund 13.000 Euro auf den Markt kommen.

Audi Urban Concept: Kleinwagen der Zukunft

In diesem Jahr präsentiert Audi mit dem Urban Concept eine Studie für den Kleinwagen der Zukunft auf der IAA 2011. Der kleine Flitzer für zwei Personen ist eine optische Erinnerung an die Auto Union-Rennwagen der 30er Jahre beziehungsweise ist optisch eine Mischung zwischen Kleinwagen und Motorrad.

Audi Urban Concept @AUDI AG

Audi Urban Concept @AUDI AG

Wie die Autos der Zukunft genau aussehen werden, ist natürlich noch vollkommen offen. Zumindest wagen einige Hersteller auf der IAA einen kleinen Ausblick, wobei man sich bei Audi diesmal an das Kleinwagensegment gewagt hat. Der Urban Concept besitzt eine Länge von 3,20 Meter und eine Breite von 1,67 Meter, dabei wurde er vorwiegend für den Verkehr in der Stadt konzipiert. Großer Pluspunkt für den Zweisitzer ist das geringe Gewicht von gerade einmal 480 Kilogramm, das erheblich zur Kostenersparnis beitragen soll. Ansonsten fällt natürlich das außergewöhnliche Design umgehend ins Auge, was aber nicht schlecht sein muss, gerade in der Stadt.