Die Wirtschaftskrise hat Opel stark in Mitleidenschaft gezogen. Jetzt tritt der Automobilkonzern mit dem Kleinwagen Adam gegen die Konkurrenz aus dem Hause Audi und Fiat an und möchte gleichzeitig neue Kundenkreise erschließen. Der erfolgreiche Start verspricht zumindest einen Hoffnungsschimmer in der aktuellen Krise: So wurden in der Woche nach dem Verkaufsstart über 20.000 Modelle des Adams bestellt.
Mit dem Adam möchte Opel sich bei einem neuen Zielpublikum einen Namen machen. So ist das Auto typisch für den Verkehr in der Großstadt ausgelegt, macht aber auch nach den Testergebnissen auf Autobahnen und Landstraßen eine gute Figur. Als Zielgruppe gilt die sogenannte Generation iPhone von Personen Mitte Zwanzig bis Mitte Dreißig, die neben der guten Leistung des Autos auch auf ansprechendes Design sehr viel Wert legt.
Der Adam von Opel macht trotz seiner Länge ein sportliches Erscheinungsbild
Der Adam kommt mit seinen 3,70 Länge trotzdem sportlich und elegant daher. Diesen Eindruck verstärken die kurzen Übergänge und die etwas kantige Motorhaube. Farblich kommt der Kleinwagen in 12 verschiedenen Karosseriefarben und auch sonst stehen verschiedene Designs, speziell bei der Innenausstattung, zur Auswahl. Für Technik-Freaks bietet er auch die Möglichkeit das Smartphone oder den Tablet-PC an das Internet anzuschließen. Zudem kommt der neue Opel mit drei Benzinermodellen mit 1,2 oder 1,4 Liter Hubraum und einer Auswahl von 70 bis 100 PS. Außerdem ist der Opel Adam sparsam und umweltfreundlich wie der VW Polo GT, einem vergleichbaren Modell aus dieser Klasse.
Nach dem guten Start des neuen Kleinwagens plant Opel jetzt die Cabrio-Version des Adams. Bisher wird der Adam nur im Standort in Thüringen produziert. Ob nach einem Erfolg des Cabrios Opel seine Absatzschwierigkeiten beheben kann und die Produktion in anderen Stätten erweitern muss wird die Zukunft zeigen.
Foto: UnitedPictures
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