Wunschkennzeichen reservieren: Wie geht das?

Kennzeichen

Mit einem Wunschkennzeichen kann man sein Auto über die Reihenfolge der Buchstaben und Zahlen auf dem Nummernschild persönlich und wiedererkennbar machen. Während man bei einem zugewiesenen Kennzeichen nehmen muss, was kommt, kann man mit einer Reservierung unliebsamen Überraschungen vorbeugen.

Wer häufig sein Auto wechselt, es an- oder abmelden muss oder anderweitig häufig mit Nummernschildern zu tun hat, wird unter Umständen gerne mit einem Wunschkennzeichen dafür sorgen, sich die Ziffern- und Buchstabenfolge besser merken zu können oder auf diese Weise seinen Wagen zu personalisieren. Während es in Deutschland zwar nicht die Möglichkeit gibt, Namen oder Begriffe auf dem Nummernschild zu verewigen, kann man aber doch mit den Initialen spielen oder das Geburtsdatum darauf prägen lassen. Der Vorgang der Reservierung ist verhältnismäßig einfach – wenn die zuständige Zulassungsbehörde keine Einwände hat.

Wunschkennzeichen: Persönliche Note fürs Auto

Ein „B-MW“ für bayerische Autos, die in der Hauptstadt fahren oder ein „EN-TE“ für französische Klassiker in der Umgegend von Wuppertal sind beliebte Wunschkennzeichen, bei denen das Kennzeichenkürzel der Region mit den Eigenschaften des Fahrzeugs zu einer witzigen Aussage verbunden wird. Ebenso gerne suchen sich Autofahrer hinter dem Kürzel für die Stadt oder den Kreis Buchstabenfolgen aus, die beispielsweise die Anfänge des eigenen Namens kundgeben, gefolgt von Zahlen, die einem bestimmten Datum oder anderen symbolträchtigen Nummernfolgen entsprechen – „666“ wird dabei häufig gesehen.

Um so ein Wunschkennzeichen reservieren zu können, benötigt man neben der Idee für die Prägung auf dem Nummernschild nur den Antrag bei der Zulassungsbehörde und das nötige Kleingeld, um die Gebühren je nach Option zu bezahlen. Diese bundesweiten Gebühren staffeln sich jeweils in eine Vorabreservierung eines Kennzeichens für 2,60 Euro und die Zuteilung des Wunschkennzeichens für 10,20 Euro zu einer Gesamtgebühr von 12,80 Euro. Dabei können die Antragsteller zwischen einem kompletten Kennzeichen, Buchstabenkombinationen, Zahlenkombinationen, Buchstabenkombinationen mit führenden Ziffern, Zahlenkombinationen beginnend oder endend mit einer bestimmten Zahl und natürlich einem zufälligen Kennzeichen, bei dem der Zuteilungsbetrag von 10,20 Euro entfällt, also nur die 2,60 Euro anfallen.

Reservierung von Nummernschildern: Online oder bei der Zulassungsbehörde

Ausnahmen in der Wahl der Ziffern- und Buchstabenfolge stellen dabei HJ, KZ, NS, SA und SS aus ersichtlichen Gründen dar, während Ä, Ö und Ü aus technischen Gründen nicht genehmigt werden. Wichtig ist bei einem Wunschkennzeichen natürlich auch, dass die gewählte Folge noch nicht vergeben ist, denn ein Nummernschild kann immer nur von einem Fahrzeug verwendet werden.

Viele Webseiten, entweder von einem Schilderservice wie www.kroschke.de oder direkt von den Zulassungsbehörden, bieten auch an, das Kennzeichen online zu reservieren: Dabei wird die Zahlen- und Buchstabenfolge für einen bestimmten Zeitraum – im Raum Köln sind es beispielsweise 180 Tage – zurückgelegt, bis man sich bei einem Schilderfabrikant dann das passende Schild hat anfertigen lassen, um es dann bei der Behörde mit den Siegeln versehen zu lassen. Einige der Anbieter übernehmen auch die gesamte Arbeit von der Reservierung bis zur fertigen Lieferung nach Hause.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.